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Elektrostatischer Strahlteiler für Elektronen – veröffentlicht in Applied Physics Letters

In unserer jüngsten Veröffentlichung in Applied Physics Letters demonstrieren wir das Aufspalten eines Elektronenstrahls im Energiebereich von 200 bis 1700eV mit Hilfe von auto-ponderomotorischer Elektronenoptik (s. auch vorhergehende Meldung hier). Das ponderomotische Potential ist in einer Art und Weise geformt, dass sich das Minimum am Eingang der Struktur kontinuierlich in zwei getrennte Minima am Ende der Struktur aufteilt. Ein Elektronenstrahl, der in das Eingangsminimum eingespeist wird, folgt dem Potentialverlauf, so dass wir nach der Struktur zwei separierte Elektronenstrahlen erhalten. Diese Art von Elektronenstrahlteiler könnte in naher Zukunft bisher unmögliche quantenmechanische Experimente ermöglichen – und dies bei Elektronenenergien, die einfach mit einem Elektronenmikroskop erreicht werden können.