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Weihnachtsvorlesung 2019

Genau wie der Besuch auf dem Weihnachtsmarkt, Geschenke kaufen und Plätzchen backen, ist die Weihnachtvorlesung des Department Physik ein fester Bestandteil der Vorweihnachtszeit vieler FAU-Physiker. Im Dezember 2019 hatten unser Lehrstuhl das Privileg und Vergnügen, dieses alljährliche Event des Departments auszurichten. Alles begann mit einem einfachen Satz: „Wir richten dieses Jahr die Weihnachtsvorlesung aus.“, und reichte bereits aus, um den Ehrgeiz der Laserphysiker zu wecken. In Windeseile wurden Ideen zusammengestellt und erste Testexperimente aufgebaut, immer auf der Suche nach dem höchsten Unterhaltungswert. „Hat der Subwoofer genug Auslenkung?“- „Wo bekommt man ein Teleskopspiegel her?“ – „Wir brauchen mehr Laser!“ In jedem guten Physiker scheint auch ein Entertainer zu stecken.

Am 5.12. war es dann soweit. Wochen der Planung und Proben kulminierten in eine zweistündige Show der Superlative. Unter dem Motto „Der Adventskalender der Laserphysik“ begann um 20:15 Uhr die eigentliche Vorlesung im vollbesetzten Hörsaal G des Physikums. Die Erwartungen auf einen unterhaltsamen Abend mit vielen Experimenten wurde jäh getrübt, als Professor Peter Hommelhoff die Weihnachtvorlesung im Stile einer ordentlichen Vorlesung eröffnete. Daraufhin wurde er sogleich von zwei ungeduldigen „Zuhörern“ unterbrochen – niemand anderes als die beiden wirklichen Moderatoren des Abends Constanze Gerner und Norbert Schönenberger–, denen er die Leitung des Abends übergibt und „aufgebracht“ den Saal verließ.

 

Mit dieser dramaturgischen Finte eingeleitet begann die eigentliche Weihnachtsvorlesung. Im Zentrum der Darbietung lag die Thematik Welle-Teilchen-Dualismus, welcher mit sage und schreibe 14 eindrucksvollen und einigen sicher auch spektakulären Experimenten untersucht wurde. Alles in allem eine gelungene Aufführung, die äußerst positive Resonanz im Publikum fand.

Neben der hervorragenden Leistung der beiden Moderatoren stachen neben den perfekt vorbereiteten Experimenten besonders die musikalische Untermalung der lehrstuhleigenen Band (Tobias Boolakee, Jonas Heimerl, Constantin Nauk und Timo Paschen) heraus. Für die fachmännische Betreuung der Versuchsaufbauten sorgte das Team um Philip Dienstbier mit, Tobias Boolakee, Christian Heide, Jonas Heimerl, Johannes Illmer, Yuya Morimoto, Michael Seidling und Robert Zimmermann, welchem ein pannenfreier Abend zu verdanken ist. Für das Licht und das richtige Ambiente zuständig waren Alexander Tafel und Ang Li. Technik und Präsentation wurde übernommen von Stefan Meier und Stefanie Kraus. Für das Management vor und hinter der Bühne zuständig waren Helene Müller, Martin Hundhausen und Jürgen Ristein. Für das Audiomanagement zuständig war Michael Krieger vom Lehrstuhl für angewandte Physik. Besonderen Dank gilt außerdem Johannes Montag, zuständig für die Hörsaalsammlung, für seine tatkräftige Unterstützung beim Aufbau der Experimente.